@progandy
Danke für Deine Ausführungen, aber bei -
"Und dieser verändert den Quellcode, sodass er die Befehle des Debuggers annimmt, da AutoIt keine Schnittstelle für einen echten Debugger bietet." -
ergibt sich doch gleich die nächste Frage:
Wieso muß ein Debugger den Quellcode verändern?
Soweit ich die Arbeitsweise von Debuggern kenne (jedenfalls, was den STEP-Betrieb angeht) ist es doch so, daß ein Parser eine Codezeile nach der anderen Interpretiert/compiliert, sich die Einsprungsadresse der nächsten Zeile merkt, den Zeilencode ausführt und dann die Steuerung an das Betriebssystem zurückgibt. Beim nächsten STEP wird von der gemerkten Einsprungadresse wieder genauso verfahren. Eine Veränderung des Quellcodes ist dabei m.E. nicht notwendig.
Anders natürlich bei meiner Hilfslösung mit temporären MsgBoxen. Die verändern tatsächlich den Quellcode, allerdings nicht die Wirkungsweise des eigentlichen Programms, wenn sie mit ";" deaktiviert sind - und einen Absturz gibt es deswegen schon gar nicht.
Aber vielleicht kannst Du mich (uns) ja mal über die Notwenigkeit einer Schnittstelle für einen echten (was ist ein unechter?) Debugger aufklären.
Und dann würde ich gern eine Begründung erfahren für die Aussage:
"Und Scite4AutoIt wird von den AutoIt-Entwicklern erstellt und wie gesagt, diese haben kein Interesse an einem Debugger."
Wenn SciTE4AutoIt von den AutoIt-Entwicklern erstellt wurde und Debuggerfunktionen im Rahmen einer IDE einfach dazu gehören, dann würde diese Aussage in sich einen Widerspruch bedeuten.
Wieso haben die AutoIt-Entwickler kein Interesse an einer umfassend-komfortablen IDE?
SciTE ist zwar zum Erstellen von Quellcodes, Syntax-Prüfen und exe-compilieren ein wirklich tolles Programm! Aber wieso soll man es damit bewenden lassen, wenn jederman weis, daß es in der Regel ohne Fehlersuche nicht geht. Und wieso können dann innerhalb von SciTE nicht brauchbar-komfortable Tools zur Verfügung stehen, die das Programmierer-Leben erleichtern?
MbG
PSblnkd