System Prozesse schließen / vor dem ausführen MD5 Checksum

  • Hallo leute...

    bin gerade dabei ein Anti Virus tool zu schreiben...
    Möchte auch eine Funktion einbauen welche jeden Prozess schließen kann... (ProcessClose funktioniert ja nur bei der hälfte :()

    Wie kann ich den MD5 Checksum vor dem ausführen auslesen?

    mfg.
    Andi

  • Mit Adminrechten solltest du schonmal eine vielzahl killen können.
    Nur was die Systemprozesse angeht..
    Die liegen auf nem tieferen Ring als die normalen Prozesse.
    Ich denke nicht, das das mit AutoIt geht.

    Edit:
    Falls du nicht weißt was ein Ring ist:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Ring_(CPU)

  • Gibts da vlt nen hook oda so irgndwas...?

    In der Regel sind diese Systemprozesse ja .sys dateien (Treibersoftware)... theoretisch könnte ich sie ja auch aus der regisry löschen und rebooten, so könnte ich mir den hook sparen, oder?

  • Selbst das löschen wird dir wahrscheinlich verweigert..
    Einen Hook o.ä habe ich nicht beim googeln gefunden!
    Ich denke es gibt auch keinen, denn sonst wäre es für die Hacker dieser Welt ja einfach mal schnell mit nem Hook die wichtigen Windows Prozesse zu killen.
    Dein Anliegen könnte auch für einen Hacker interessant sein.
    Deswegen glaube ich, dass es keine Möglichkeit gibt.
    Zumindest keine legale.

    Wahrscheinlich haben Anti-Virus Programme spezielle Hooks um sich als Anti-Virus zu identifizieren.
    Leider weiß ich nichts genaues über Anti-Virus Programme.

  • Quelle: Wikipedia.

    Spoiler anzeigen

    Typen von Antivirenprogrammen [Bearbeiten]

    Virenscanner arbeiten meist auf eine oder mehrere der folgenden Arten:
    Echtzeitscanner [Bearbeiten]

    Der Echtzeitscanner (engl. on-access scanner, real-time protection, background guard u. a.), auch Zugriffsscanner oder residenter Scanner genannt, ist im Hintergrund als Systemdienst (Windows) bzw. Daemon (Unix) aktiv und scannt alle Dateien, Programme, den Arbeitsspeicher und evtl. den HTTP- wie den FTP-Verkehr. Um dies zu erreichen, werden so genannte Filtertreiber vom Antivirenprogramm installiert, welche die Schnittstelle zwischen dem Echtzeitscanner und dem Dateisystem bereitstellen. Generell muss beim Echtzeitschutz zwischen zwei Strategien unterschieden werden:
    Scannen beim Öffnen von Dateien (Lesevorgang)
    Scannen beim Erstellen / Ändern von Dateien (Schreibvorgang)

    Bei einigen Virenscannern lässt sich diese Strategie einstellen, bei anderen ist sie unveränderlich im Programm konfiguriert. Da Schreibvorgänge wesentlich seltener vorkommen als Lesevorgänge, bevorzugen viele Benutzer diese Einstellung. Sie sorgt dafür, dass die ohnehin zusätzliche Belastung des Computers durch den Echtzeitscanner vermindert wird, aber sie verhindert nicht, dass sich das Computersystem infiziert, wenn Benutzer virulente aber inaktive Dateien öffnen.

    Der alleinige Einsatz eines On-Access-Virenscanners bietet keinen vollständigen Schutz vor Schadprogrammen, da die meisten Virenscanner nicht sehr erfolgreich beim Erkennen anderer Arten bösartiger Software als Viren und Würmer sind. Auch sind sie meist nur in der Lage, solche Malware zu erkennen, für die sie Virensignaturen erhalten haben. Befindet sich jedoch eine vom Antivirenprogramm erkannte virulente aber unaktivierte Datei auf dem Computer, die vor dem entsprechenden Update der Virensignatur heruntergeladen wurde, kann sie das System bzw. evtl. das Netzwerk nicht infizieren, wenn sie durch den Benutzer ausgeführt (geöffnet) wird, falls alle Dateien auch beim Öffnen überprüft werden.

    Um die Belastung durch den Echtzeitscanner weiter zu verringern, werden oft einige Dateiformate, komprimierte Dateien (Archive) oder Ähnliches nur zum Teil oder gar nicht gescannt. Daher sollte trotz eines Echtzeitschutzes regelmäßig ein manueller Scan durchgeführt werden. Findet der Echtzeitscanner etwas Verdächtiges, fragt er in der Regel den Benutzer nach dem weiteren Vorgehen. Dies sind das Löschen der Datei, das Verschieben in die Quarantäne oder, wenn möglich, ein Reparaturversuch.
    Manueller Scanner [Bearbeiten]

    Der manuelle Scanner (engl. on-demand scanner), auch als Dateiscanner bezeichnet, muss vom Benutzer manuell oder zeitgesteuert gestartet werden (On-Demand). Findet ein Scanner schädliche Software, erscheint eine Warnung und in manchen Fällen auch Optionen zur Reinigung, Quarantäne oder Löschung der befallenen Dateien. In den Fällen, wo derartige Optionen nicht gegeben werden, erfolgt meist ein Verweis auf ein kostenpflichtiges Produkt. Der Festplattenscan sollte regelmäßig ausgeführt werden. Die meisten Programme bieten dafür bestimmte Assistenten an, die den Rechner in bestimmten festgelegten Zeiträumen durchsuchen.

    Manuelle Scanner kommen auch auf bootfähigen Live-CDs – wie etwa Knoppicillin – zum Einsatz. Hierbei ist sichergestellt, dass die Betriebssystemumgebung des Scanners nicht verseucht sein kann. Manipulationen, die das Auffinden oder Entfernen der Schadsoftware verhindern, werden so ausgeschlossen.
    Online-Virenscanner [Bearbeiten]

    Als Online-Virenscanner werden Antivirusprogramme bezeichnet, die ihren Programmcode und die Viren-Muster über ein Netzwerk (online) laden. Sie arbeiten im Gegensatz zu fest installierten Virenscannern nur im On-Demand-Modus. Das heißt, der persistente Schutz durch einen On-Access-Modus ist nicht gewährleistet. Deshalb eignen sich Online-Virenscanner zwar zum Reinigen, nicht aber zum präventiven Schutz eines Systems. Auch besteht die Gefahr, dass ein befallener Rechner über die Verbindung zum Internet ferngesteuert werden kann oder selbst Spam versendet oder andere Rechner angreift, während er für den Scan online ist. Daher sollte man ein potenziell befallenes System nach Möglichkeit umgehend vom Netz trennen und mit einem Offline-Scanner untersuchen. Oft werden Online-Virenscanner auch als sogenannte Second-Opinion-Scanner benutzt, um sich zusätzlich zum installierten Virenscanner eine „zweite Meinung“ zu evtl. Befall einzuholen.

    Die meisten Online-Virenscanner basieren auf der ActiveX-Technologie und sind damit an die Benutzung des Internet Explorers gebunden. Es gibt aber auch Alternativen für den plattformübergreifenden Einsatz, die mit Java verwirklicht wurden.

    Weiterhin gibt es Webseiten, die es ermöglichen, einzelne Dateien mit verschiedenen Virenscannern zu prüfen. Für diese Art des Scans muss der Benutzer selbst aktiv die Datei hochladen, es ist also eine Spezialform des On-demand-Scan.
    Sonstige Scanner [Bearbeiten]

    Neben dem Echtzeit- und dem manuellen Scanner gibt es noch eine Reihe weiterer Scanner. Die meisten davon arbeiten, indem sie den Netzwerkverkehr analysieren. Dazu scannen sie den Datenstrom und führen bei einer Auffälligkeit eine definierte Operation aus, wie etwa das Sperren des Datenverkehrs.

    Eine andere Lösung ist der Einsatz von Proxysoftware. Manche Proxys erlauben das Anbinden von Antivirensoftware. Wird eine Datei so heruntergeladen, wird diese zunächst am Proxy untersucht und geprüft, ob sie verseucht ist. Je nach Ergebnis wird sie dann an den Client ausgeliefert oder gesperrt.

    Eine Variante dieser Proxy-Virusfilter sind Mail-Relay-Server mit Antivirus-Software, teilweise als Online-Virusfilter bezeichnet (vgl. aber oben). Dabei werden E-Mails zunächst auf den Relay-Server geleitet, dort gescannt und abgewiesen, unter Quarantäne gestellt oder gesäubert und dann auf den Mailserver des Empfängers weitergeleitet.


    Mehr gibt es wahrscheinlich nicht zu finden sonst wär es für Hacker ja noch umso leichter.

  • ja genau meinte so einen On-Acces scanner
    Hmm... nen Treiber kann ich jetzt nicht wirklich proggen xD...

  • Wahrscheinlich fällt dein Projekt ins Wasser..
    Aber mal nebenbei:
    WIE wolltest du denn einen Virus erkennen?
    Für ein funktionsfähiges Anti-Virus Tool brauchen Experten schon Monate.
    Und das einfach so in AutoIt nach zu schreiben ist schon ziemlich an der Grenze des unmöglichen.

  • erkennen wär ziemlich einfach...

    md5 auslesen, auf virustotal.com öffnen und ergebnisse auslesen