Ich, als Hobbyprogrammierer, muss (zum Glück) keine Rücksicht auf andere Mitprogrammierer (gibt es nicht) Rücksicht nehmen.
Dementsprechend sehen meine Projekte bei Beginn immer ziemlich chaotisch aus. Ich lege zwar einen eigenen Ordner für jedes Projekt an, aber da landet dann erstmal alles unsortiert drin.
Im fortgeschrittenen Stadium lege ich meist aber noch Unterverzeichnisse an ("gfx", "snd", "includes", "dlls", je nach Projekt).
Ich habe mir aber angewöhnt, den Code als solches von Anfang an etwas "aufgeräumter" zu gestalten. Das nutzen von Regionen (#Region...#EndRegion in AutoIt) beispielsweise erleichtert das wiederfinden von Codeabschnitten. Sie lassen sich dann auch schnell ein-/ausblenden.
Funktionen, die komplett unabhängig vom Projekt funktionieren, werden in externe Dateien (UDFs in "includes") ausgelagert oder auch Ressourcen (Icons, MP3s, Fonts, etc.), die ich in letzter Zeit öfter (mit dem "File to Base64 String Code Generator" von UEZ) direkt aus dem Speicher nutze, lagere ich in extra Dateien aus.
Bei wichtigen Entscheidungen/Weichenstellungen innerhalb des Codes lege ich auch schonmal extra Backups an, damit ich zur Urfassung zurückkehren kann, wenn sich der eingeschlagene Weg als Sackgasse erweist.
Manche Probleme, die sich im Laufe der Programmierung ergeben, versuche ich oft erstmal "im kleinen" zu lösen, bevor sie tatsächlich ins Projekt einfliessen. Dementsprechend gibt es in meinen Projektverzeichnissen oft diverse "test.au3". ![]()