Ich habe mir die Bilder mal genauer angeschaut.
Liegen die Körner auf einem Lichttisch? Auf einem der Bilder sind weiße Säume um die Körner erkennbar...
Ansonsten schau mal, ob du bei der Kamera sämtliche "Verschlimmbesserungsfilter" abschalten kannst, Ausleuchtung der Bilder insgesamt ist schon grenzwertig, so wird das nix!
Bevor du die Bilder in der Kamera als JPG speicherst, schau mal, ob es andere Dateiformate gibt, in der Vergrößerung wird der JPG-Pixelbrei echt störend. Zur Not geht RAW.
LICHT auf die Körner! Viel hilft viel!
Nach der Umwandlung in SW konnte man teilweise die Körner schon gut unterscheiden, allerdings wird es für das ganze Bild nix mit der Zählerei, wenn durch die Filter die unterschiedliche Ausleuchtung mitverstärkt und somit ca. die Hälfte des Bildes unbrauchbar wird!
Um es grob zu beschreiben, ich wandle die Bilder in SW, lasse einige Filter drüberlaufen, so dass im Endeffekt nur noch "schwarze Flecken" übrig bleiben. Diese Flecken kann man zählen, indem man einfach vom ersten gefundenen schwarzen Pixel alle "Nachbarn" (rekursiv) auslöscht, also den "Fleck" komplett aus dem Bild eliminiert. Dann wird wieder der erste schwarze Pixel gesucht, Fleck gelöscht uswusf. Die Anzahl der "Flecken" sind letztendlich die Anzahl der Körner....
Wie man allerdings die "aufgeplatzten" Körner findet, ist mir noch nicht klar, ggf über eine bestimmte Farbe.
Elementar ist jedenfalls die Qualität der Bilder!
Eine Idee hätte ich noch bzgl der Separierung der Körner auf dem Blatt. Es gibt doch Siebe, evtl. würde es helfen, die Körner auf ein entsprechendes Sieb oder ggf. auf eine Harfe auszuschütten und diese dann langsam hochzuheben, damit sich die Körner auf dem darunterliegenden Blatt Papier ausrichten . Was man mit einem Handgriff mechanisch verbessern kann, verbessert das nachträgliche "Bildbearbeitungsergebnis" extrem!