Hi,
ich hab zwar mit der konkreten Organisation nichts zutun, aber ich kann dir da allgemein helfen.
In größeren Projekten und Communities wird üblicherweise nicht direkt auf dem jeweiligen Upstream-Repository gearbeitet, weil das relativ schwer zu maintainen ist. Man spricht an der Stelle von sogenannten Git Workflows, d.h. die Funktionen von Git werden auf eine bestimmte Weise zur Zusammenarbeit genutzt. Soweit mir bekannt, ist der üblicherweise auf GitHub verwendete Workflow der Fork Workflow. Das heißt:
- Du erstellst einen persönlichen Fork vom Upstream-Repository auf deinem GitHub-Account
- Du erstellst in deinem Fork einen entsprechenden Feature Branch
- Du commitest deine Änderungen auf diesen Branch und pushst die Änderungen auf dein persönliches Repo
- Du erstellst einen Pull Request im Upstream-Repository, der sich auf dein persönliches Repo bezieht
- Ein Maintainer mit entsprechenden Rechten kann diesen Pull Request dann akzeptieren, dann werden die Änderungen in den jeweiligen Branch vom Upstream-Repo eingepflegt (dieser Schritt geht komplett über die GitHub Web-UI)
- (Den letzten Schritt kann man - um die Übersichtlichkeit zu wahren - mit einem Squash kombinieren. Damit kann man all deine Commits auf deinem Fork in einen einzelnen Commit im Upstream-Repo zusammenpressen, was die Commit-History klar und übersichtlich hält.)
Um diesen Workflow zu erzwingen, wird dann üblicherweise der Master-Branch im Upstream-Repository für direkte Schreibänderungen gesperrt (siehe deine Fehlermeldung: "Protected Branch - Changes must be made through a Pull Request".