ZitatKann mir nicht vorstellen, dass W95 mit "ein paar KB Arbeitsspeicher" klar kommt...
Ich schon, habe hier noch ein voll funktionsfähiges Toshi Satellite PRO 430CDT mit 120 mhz-Prozessor und 48 MB RAM am Start... mit WIN95 übrigens einwandfrei nutzbar.
ZitatGibt genug kleine Linuxe, LXDE oder XFCE-Desktops helfen schon sehr, selbst XUbuntu sollte mit 128 MB RAM entspannt laufen...
Auch wenn ich deine Aussagen sonst sehr schätze, aber da fällt mir doch die Klappe runter! Alle deine "Linuxe" sind spezell angepasste Systeme, genau wie die 2341 anderen (kleinen) Linuxe auch. "Einfach installieren, läuft!" ist damit definitiv NICHT!
Und beim selbstkompilieren fängt der Ärger an, such mal aktuell Treiber für 10-15 Jahre alte Komponenten...da waren die meisten der "Linuxfreaks" noch im Kindergarten und haben heute besseres zu tun, als für irgendeine Uraltkiste wochenlang zu versuchen einen lauffähigen Kernel zu basteln....so jedenfalls meine Erfahrung. Komponenten zusammenkopieren, kompilieren, fertig, läuft! Schön wärs...
Ich habe im Keller noch einen nicht totzubekommenden Haufen Elektronikschrott im Einsatz, auf dem läuft ein (damals schweineteures) SunOS, welches damals "vom LKW gefallen" war
. Naja, Lizenz ist Lizenz, und Rechnung habe ich auch (noch).
Ich hab nichts gegen ein lauffähiges Linux genausowenig wie gegen andere Betriebssysteme, aber Linux als Alternative KANN immer nur eine Möglichkeit sein, muß aber nicht! Wenn auf einer (sehr alten) Hardware ein System problemlos läuft, dann sollte man das beibehalten anstatt mit unangemessenem Aufwand mit aller Gewalt ein Linux darauf portieren zu wollen. Daß solch eine Portierung funktioniert will ich garnicht abstreiten, aber wie schon gesagt, keinesfalls mit "Diskette rein, läuft!". Bei wem das auf Anhieb klappt, der kann sich gerne bei mir ein Weihnachts-Bier abholen ![]()