AutoIt und Arduino

  • Genauer gesagt den LM75A, andere Sensoren hab ich noch nicht verbaut.

    Hmm...lt. Datenblatt hat der nur eine Genauigkeit von +-2 Grad Celsius.
    Da bevorzuge ich doch die "DS18B20". Die haben eine Genauigkeit von +-0.5 Grad Celsius und da kannst Du an einen Pin mehrere Temperatur-Sensoren anschliessen (One-Wire-Bus, die Sensoren werden über eine feste Adresse angesprochen).
    Die gibt es auch in einer vergossenen (wasserfesten) Variante und man kann sie sogar über das Datenkabel mit Strom versorgen (Parasite Power), sodass eine Zweidrahtverbindung (GND und Data) ausreicht.

  • 1:0 für dich. Hab die DS18B20 auch hier rumfliegen, aber noch nie damit gearbeitet. Ich glaube die gammeln schon seit 3 Jahren in meinem Magazin rum.
    Wenn es wieder Bastelzeit ist, werde ich mich damit mal näher beschäftigen. ;)


    Eigentlich schlimm, aber für Eletronik/Programmieren fehlt mir z.Z. vollkommen das Interesse. bin vollends Minecraftsüchtig. :whistling:
    Obwohl das auch indirekt mit Programmien zu tun hat, die Computercraft Programme laufen auf LUA von daher bin ich nicht ganz abstinent.

  • [Off Topic ON]
    Kennt einer der hier anwesenden Elektroniker ein Mittelchen, mit dem man gegenüber Alkohol resistente Flussmittelreste vollständig weg bekommt?


    Das Zeug scheint mit praktisch gar nichts komplett weg zu gehen. Es hilft kein:

    • Spiritus
    • Isopropanol
    • Nagellackentferner (acetonfrei)
    • Reinigungsbenzin
    • Petroleum
    • Orangenöl
    • Haushaltsputzmittel jedweder Art
    • Ultraschallreiniger mit heißer Lauge
    • ...

    Selbst mit diversen Mitteln zur Platinenreinigung aus Sprühdosen hatte ich bislang keinen wirklich befriedigenden Erfolg. Trotz stundenlangem Einwirken und ausgiebigem Bürsten.


    Fies ist der Effekt, dass nach der Anwendung von Isopropanol die noch verbliebenen Flussmittelreste weiß verfärbt erst so richtig dolle in Erscheinung treten.


    Manche nennen diese "No-clean"-Flussmittel mit zynischem Unterton genau deshalb so, weil man sie durch Reinigung partout NICHT entfernen kann ...
    Aber es muss doch irgend watt geben, auf dieser Welt!?!


    [Off Topic OFF]

  • @Code-Jack
    Falls du es irgendwo bekommst: Aceton
    Aber Vorsicht - sehr niedriger Flammpunkt und wenig lungenfreundlich. Damit bekommt man so ziemlich alles weg. Aber bei Plastikuntergrund aufpassen - das Zeug zerlelegt auch Plastik.
    Falls du jemanden in einer Autowerkstatt kennst - die haben aggressive Reiniger für Fette und Öle. Kann sein, dass das Zeug auch hilft.

  • [Fieser Scherz ON]
    Aceton ist immer ausverkauft. Da kommt dauernd so'n Typ mit Filzbart, der die ganzen Märkte leer kauft ...
    [Fieser Scherz OFF]
    (Bin gar nicht so, aber das war halt 'ne unwiderstehliche Steilvorlage) ;-)


    Nee, im Ernst: Mit Aceton wollte ich da nicht bei.
    Es muss schon etwas sein, das man bedenkenlos auf ein Notebook-Mainboard loslassen kann.
    Das sind zum Bleistift diese filigranen FPC-Verbinder verbaut. Aber man denke auch an die Spulen der Schaltwandler, deren Lackumhüllung die Anwendung überstehen muss.


    Ein Mainboard mit Flüssigkeitsschaden behandle ich zunächst mit 'ner weichen Bürste, in 'nem Vollbad aus normalem Haushaltsreiniger. Manchmal auch noch kurz mit Zitronensäure (je nachdem, was da verkleckert wurde). Und nach einer ausgiebigen Wasserspülung ziehe ich die Feuchtigkeit mit reichlich Isopropanol wieder raus, vor der mehr als 24-stündigen Endtrocknung auf der Heizung.


    Nach dem Isopropanol sind leider alle Flussmittelreste weiß verfärbt und von Korrosion kaum zu unterscheiden.
    Ich hätte es gerne blitziblank, damit ich korrodierte Stellen rasch und einwandfrei erkennen kann.


    Gar zu aggressive Mittel, von denen möglicheweise doch noch Reste unter den BGAs, oder in den Ferritumhüllungen der Spulen verbleiben, jagen mir doch Angst ein.
    Aceton würde so ziemlich sicher Kurzschlüsse in den Spulen verursachen (ohne es je probiert zu haben).
    Und von den Felgenreinigern würde ich ähnliches erwarten. Es muss schon etwas sein, das sich bei Elektronikern bewährt hat.

  • Dazu gibt es spezielle Sprays. Wie z.B. Kontakt WL von KONTAKT Chemie.

  • Diese speziellen Sprühreiniger von Kontakt Chemie (auch Konkurrenzprodukte) habe ich ja schon weitgehend durch (siehe Posting 83).
    Kontakt WL bringt es nicht.
    Kolophonium kriegt man damit einigermaßen weg, wenn es nicht gerade doll verbrutzelt ist. Aber diese resinhaltigen Flussmittel sind wirklich brutal hartnäckig.


    Die Flussmittelpaste FL22R ist so ein Kandidat. Zum Löten ist das Zeug großartig, aber die Reste kriegt man partout nicht weg.


    Ich kann es irgendwie nicht glauben, dass es dafür kein definitiv taugliches Mittel geben soll und nehme eher an, dass in all den Jahren irgend was an mir vorbei gegangen ist.
    Habe aber auch schon reichlich gegoogelt und erfolglos Foren gefilzt, inkl. dem Giganten Mikrocontroller.net