Beiträge von Marthog

    Was gut oder weniger gut ist, ist ja relativ. Wenn ein Newbie was gut findet und Oldie ehe "na ja" sagen würde, dann ist das ja aus der Sicht des Newbies ok.


    Eben nicht. Die Anfaenger sollen sich ja weiterentwickeln und sinnvolle Programme schreiben statt schwer debugbaren und fehleranfaelligen Murks.
    Besonders deutlich wird das im C++-Forum, wo manche Neulinge auf low-level-Sachen wie manuelle Speicherverwaltung statt auf fertige Container setzen und einmal im Jahr taucht sogar jemand auf, der Schleifen mit goto schreibt. Fuer ihn macht das Sinn, weil "reserviere Speicher" und "springe zu" fuer einen Neuling nunmal wesentlich einfacher zu verstehen sind, als die Verwendung einer Klasse oder Schleife, aber man gewoehnt sich das von Anfang an falsch an. In AutoIt ist das nicht so schlimm, weil es keine so grossen Unterschiede zwischem elegantem und anderen Code gibt, aber auch hier erkennt z.B. nicht jeder gleich die Vorteile von Funktionen.

    Ich bin gegen oeffentlich einsehbare Like-Counter und zwar, weil die ahnungslosen Neulinge ziemlich viele sind, aber gar nicht beurteilen koennen, was gut und was schlecht ist. Bei vielen Fragen mag das kein Problem sein, z.B. wenn jemand nach einem bestimmten Befehl sucht, aber wenn es um kompliziertere Aufgaben geht, halten sich viele lieber an altbekannte Loesungswege und lehnen die neuen als zu kompliziert und unleserlich ab.

    Normalerweise macht man Interprozesscommunication, indem man entweder eine Art Message Queues verwendet, was aber fuer grosse Datenmengen nicht geeignet ist oder man erzeugt memory mapped files oder geteilte memory regions. Dabei hat man freien Zugriff, muss aber selber aufpassen, dass keine Data-Races entstehen. Das ganze ist aber auf Windows ziemlich kompliziert und so richtig verstehe ich die Schritte auch nicht, die dazu noetig sind. Ich habe fuer sowas in C++ immer boost.interprocess verwendet, wobei ich auch wenn eher meistens Threads statt Prozessen nehme.

    Ich (20) nutze noch ein Samsung SGHJ-150, das reicht fuer Telefon und SMS aus. Meistens bin ich ja eh zuhause am PC und fuer das Arbeiten unterwegs und in der Uni habe ich mir dazu noch ein Tablet gegoennt, waere aber nicht wirklich noetig gewesen.
    Ich kann das bei den meisten aber auch nicht nachvollziehen, warum manche andauernd ein Smartphone dabei haben muessen, gerade bei kleinen Kindern, die das noch nicht zum arbeiten gebrauchen koennen. Ich habe frueher auch ganz viel Lego und Playmo gespielt und sehr viel gelesen. Ich habe auch viel am PC gespielt (mit 10 bestimmt 3 Stunden die Woche, Tendenz steigend), aber sass mangels technischer Geraete nicht den ganzen Tag an Mobilgeraeten.


    Ich musste vor ein paar Monaten entsetzt feststellen, dass ich den ersten Harry Potter noch auf Video-Kassette habe. Fuer viele Jugendliche wohl auch ein laengst vergangenes Relikt.



    Gelernt habe ich mit meinem Elektrobaukasten von Kosmos


    Den hatte ich auch. War einfach super das Teil. Ansonsten bin ich aber nicht so der Bastler geblieben, sondern habe letztendlich immer mehr Interesse an Software und der Theorie entwickelt.


    Also... Ich bin durch Spiele dazu gekommen mich mit dem Pc zu beschäftigen (vorher eher selten). Mittlerweile ist es von Spielen zu Programmieren übergegangen. Also: Ein hoch auf die Spiele :D
    (Ich denke man muss aber auch die Motivation und das Verständnis für Informatik haben :))


    Ich bin auch durch Spiele dazu gekommen, aber letztendlich war es fuer mich interessant, das Spiel (Gothic 2) selber zu modifizieren, wodurch ich dann nach und nach richtig mit dem Programmieren angefangen habe. Auch schon vorher habe ich mich fuer PCs interessiert, aber konnte nur sehr wenig machen (bisschen html und winzige Grundlagen in Python). Dazu kam aber dann auch noch ein generelles Interesse fuer Mathe, was man fuers Programmieren haben sollte, aber vielen einfach fehlt.

    Mir ist nicht ganz klar, wie die Video(s) als Vermittlungsweg fungieren sollten? Erklärst du mir bitte deine Vorstellung dazu? Klingt interessant.


    Ich meine, Videos koennen gerne zusaetzlich sein, aber die richtigen Tutorials sollten ordentlich und umfassend als Text vorhanden sein. Videos sollen dann eher begleiten.



    Also ich stamme ja nun aus einer Generation, in der man noch gedruckte Buchstaben von richtigem Papier gelesen (und verstanden!) hat. Insofern sind Video-Tutorials für mich nur Zeitdiebstahl. In 20 min Video-Tut bekommst du den Inhalt, den du dir in 5 min aus einem geschriebenen Tut erarbeitet hast.


    Ich habe mir zweimal Videotutorials angeschaut. Das eine mal ging es um Unity (die Game engine), die ich nicht im Detail lernen sondern lediglich Designgrundlagen verschiedener Engines kennen lernen wollte.
    Das andere Mal ging es die Multithreadlibrary in der C++-Standard library und hierbei musste auch viel praktisch gezeigt werden.
    Ausserdem finde ich es sehr sinnvoll, regelmaessig Talks von den grossen C++-Experten anzuschauen, weil diese oft an Beispielen erklaeren, warum ein bestimmter Code fehleranfaellig ist und elegantere, besser lesbare Alternativen aufzeigen. Das richtet sich zwar an Fortgeschrittene, aber es bringt einem oft mehr, als sich nur durch muehselige Tutorials durchzuschlagen.

    Ich selber nutze bis auf seltene Ausnahmefaelle keine Videotutorials zum Lernen und finde sie deswegen unnoetig udn ausserdem unpraktisch, weil man weder den Code zur Hand hat (wenn ueberhaut muss man den erst noch herunterladen) noch das Tempo selber bestimmen kann. Angenehm finde ich es, wenn es um grafische Programmierung geht oder man irgendwelche speziellen Libraries oder Programme braucht.


    Ich finde prinzipiell gemeinsame Sammlungen qualitativ hochwertiger Tutorials sehr sinnvoll, aber dann sollten Videos nicht das Zentrum sein, sondern hoechstens ein Vermittelungsweg neben Beispielcodes und Texttutorials.

    Gerade du solltest doch wissen wie Arrays intern im Speicher aussehen und warum ein ReDim eben so lange dauert. Da lässt sich schon prinzipbedingt nicht viel anpassen.


    Doch es geht. Wenn man den Speicher nicht linear auf die benoetige Groesse erhoeht, sonder z.B. immer auf die naechste Zweierpotenz aufrundet hat man zwar minimalen Speicherverlust, reduziert aber die amortisierte Laufzeit beim Wachsen von quadratisch auf linear. Ausserdem gibt es ja noch andere Datenstrukturen, die wie ein Array verwendet werden. In C++ gibt es eine, die sich deque nennt und reserviert den Speicher in mehreren grossen Bloecken (meistens 4 kb). Die ganze Datenstruktur funktioniert wie ein Array, laesst sich aber wesentlich schneller fuellen.


    Zudem gibt es bei 64 bit Systemen noch eine weitere und sehr maechtige, wenn auch sehr selten eingesetzte Alternative: Man reserviert fuer ein Array einen grossen Bereich virtuellen Speicher (z.B. 2 GB). Man verbraucht hierbei nur Addressbereich und den hat man genug. Das Betriebssystem mappt die Addressen erst dann auf physichen Speicher, wenn man darauf zugreift.

    Ich finde es toll. Leider sind iterative Varianten oft schneller, besonders weil AutoIt wahrscheinlich auch keine Endrekursionen optimieren kann, aber Rekursion ist deutlich eleganter und vor allem mathematisch sehr viel besser beschreibbar.

    @ Marthog
    Ich bin ganz deiner Meinung, auch wenn ich es gut finde, wenn das Spiel Witz hat ( nicht durch übertriebene unlogische Elemente, aber durch passende Eastereggs, interessante Charaktere, Sprüche, etc. ).


    So ein verrückter Kerl wie Mud aus Gothic, der berühmt "entspann dich, alles wird gut"-Spruch oder dass in Skyrim Weißlauf aussieht wie eine Mischung aus Edoras und Minas Thirith ist witzig, passt aber auch ins Spiel. Auf der anderen Seite war dieses Außerirdischen-DLC in Fallout 3 total albern, weil man erst im trostlosen und zerstörten Ödland ist und plötzlich ist man auf einem Raumschiff mit grünen Aliens, eingefrorenen Samurai und Cowboy, liefert sich eine Raumschlacht und schließlich geht man wieder ins Ödland zurück. Es muss schon glaubwürdig sein und nicht gleich das ganze Spielgefühl zerstören. Manche der Oblivion-Daedraquests mag ich auch nicht, weil sie zu übertrieben sind.



    Namen oder weitere Hintergrundinfos automatisch generieren könnte einem Spiel echt helfen. Dann würde man dem Spieler quasi von Anfang an eine Rolle anbieten.

    Ich mag zwei Art von RPGs.
    Die ersten sind storylastige Rollenspiele, wie Gothic. Man bekommt einen Charakter zugeteilt und muss sich mit dem Durchschlagen. Die Hauptstory ist dabei vorgegeben und Gilden sowie Quests sind meistens nur Mittel zum Zweck.
    In den zweiten sucht man sich den Charakter aus und muss die Rolle und den Platz in der Welt selber finden. Man kann auch einfach herumstreifen, erkunden, quests lösen ohne jemals ans Ziel zu kommen. Die Hauptstory ist oft nur eine optionale, längere Questreihe. Beispiele sind Fallout 3 und Skyrim.


    Ich mag es, wenn die Welt logisch und glaubwürdig aufgebaut ist. Manche legen teilweise zu viel Wert auf übertrieben schräge Orte und Charaktere.
    Ich mag kein High-Fantasy, keine übertriebenen Monster.


    Ich bin auch kein Fan von online-Spielen, weil ich finde, dass der Wettbewerb dem Rollenspielgedanken oft wiederspricht und wenn dann auch noch so Typen mit Namen wie "xXx MegaKiller xXx" oder "Wurstbrot 3000" herumlaufen, wird das Spielgefühl völlig zerstört.

    Mit einem eigenen Projekt zeigst du, was du alles kannst, da du wahrscheinlich alleine entwickeln wirst.
    Wenn du bei einem großen Projekt mitarbeitest, sammelst du Erfahrung mit Teamarbeit, Build-, Test- und Dokumentationssystemen. Ich kann mir vorstellen, dass die Zeile "Ich habe mich an der Entwicklung von ??? beteiligt und daher Erfahrung mit Teamarbeit und üblichen Entwicklungstools" wesentlich nützlicher ist als, "Ich habe ein von mir entwickeltes Beispielprogramm angehängt".


    Außerdem: Anwendungsentwicklung, aber kein Java? Lern das doch einfach mal schnell. Es ist für kleine Anwendungen (gerade im Mobilbereich) is Java die wohl wichtigste Sprache und wenn du schon C# beherrschst, ist der Rest ein Klacks.

    Moin erstmal.


    Ich denke da ist AutoIt die richtige Wahl....bevor ich dann in 2-3 Jahren bereit bin mit ausgewachsenen Programmiersprachen die Welt neu zu coden :)....Python is ja schon recht gut aber eben auch nur ne Scriptsprache


    Es gibt nicht DIE Programmiersprache. Ich finde die Kombination C++ (durchführendes Programm), Python/LUA (Scripte und Erweiterungen) und AutoIt (GUI) ganz gut.

    Anders als in den (meisten) anderen Sprachen werden Funktionsaufrufe von rechts nach links ausgewertet. Man muss die Klammern selber setzen:

    Func foo()
    Return MsgBox
    EndFunc


    foo()(0, "", "Hello, world!") ; gibt einen fehler


    (foo())(0, "", "Hello, world!") ; so muss es sein