Mit Autoit Chipkarten auslesen

  • Hallo Autoit-Gemeinde,

    ist es möglich mittels Autoit die Daten einer Chipkarte(eGk) auszulesen?

    Zum Sachverhalt:

    eine Podologie-Praxis möchte die Adressdaten(und nur diese! Alle anderen sind ohnehin gesperrt und nicht aufrufbar!) ihrer Patienten aus der eGk auslesen um sie in ihre
    Patientendatenbank eintragen zu können. Mittels des Kartenlesers Reinersct Cyberjack komfort kann ich den Datensatz unter Verwendung der SW Chipcardmaster anzeigen lassen,
    jedoch bietet die SW nur eine Schnittstelle zum Drucken. Hat jemand so etwas schon einmal realisiert und kann mir Starthilfe geben?

  • Ohne eine Referenzumgebung (Software, Reader) lässt sich das nur schwer beurteilen.

    Was ich allerdings verwunderlich finde ist, dass man die Adressdaten einlesen und drucken kann, aber keine Möglichkeit besteht, diese Daten zur Anlage (also Vorbesetzung) eines neuen Patientendatensatzes zu nutzen.

    Falls Du es nicht bereits gemacht hast, würde ich mal beim Hersteller der Software/des Readers nachfragen.

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    "Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen."


  • Druck doch einfach in eine Datei. Diese kannst du dann so aufarbeiten wie du es benötigst.

    Der Gedanke ist mir auch gekommen. Man hätte dann die Daten, die von der Chipkartensoftware gelesen und gedruckt wurden als Datei - soweit schon mal ganz gut.

    Diese Daten müssten dann aber noch in die Patientendatenbank der Praxissoftware (bzw. deren Erfassungsmaske für neue Patienten) eingetragen werden (wahrscheinlich auch machbar).

    Was mich, wie gesagt, wundert ist, dass eine Praxissoftware (mit passendem Kartenleser) diese Option nicht von Haus aus anbietet.

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    "Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen."


  • Hallo Musashi,

    eine Praxisverwaltungssoftware kostet mehrere tausend Euro Lizenz je nach Produkt. Die dort unterstützten Kartenleser schlagen dann mit mehreren hundert Euro zu buche.
    Auch je nach Produkt natürlich. Das sind Geräte die den besonderen Anforderungen der ärztlichen Praxen entsprechen müssen. Für podologische Praxen(da diese nicht mit Gesundheitsdaten arbeiten, etc.) also sozusagen völlig überdimensioniert und schlicht zu teuer. Da es aber SW gibt, die die Karten auslesen können, gibt es ja vielleicht auch jemand der da schon etwas zu geschrieben hat....

  • Hallo Musashi,

    eine Praxisverwaltungssoftware kostet mehrere tausend Euro Lizenz je nach Produkt. [...gekürzt] Für podologische Praxen also sozusagen völlig überdimensioniert und schlicht zu teuer.

    Dass eine solche Praxissoftware nicht verwendet wird ist eine wichtige Info, die das Fehlen einer direkten Lesefunktion erklärt. Der Preisaspekt ist natürlich auch nachvollziehbar ;).

    Wie bzw. womit werden die Patientendaten denn momentan verwaltet ?

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    "Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen."


  • Hallo Musashi,

    zur Zeit mit einer AccessDb die manuell befüllt wird. Leider sind aber die Patienten sowie der Podologe nicht vor Schreibfehlern usw. gefeit, so dass sich im Nachgang
    immer mal wieder Probleme ergeben mit z.B. dem Versand von Post.

  • Naja, du kannst den Datenverkehr im USB port mitschneiden wenn du lust hast. Würde daraus hinauslaufen dass du dann einen eigenen Treiber für das Gerät schreibst. Ich bezweifel dass der Hersteller des kartenlesegerätes irgendwo eine öffentliche Dokumentation dafür hast, also müsstest du schon selber herausfinden müssen wie das Gerät die Daten überträgt. :P


    Die einfachste und schnellste Lösung:

    Druck doch einfach in eine Datei. Diese kannst du dann so aufarbeiten wie du es benötigst.


    Aber ja, prinzipiell könntest du das mit AutoIt lösen... Mit genug Aufwand. xD


    Ehrlich gesagt bin ich da gerade ziemlich dran interessiert. Einen Treiber habe ich bis dato noch nicht geschrieben. Wenn du die Zeit & Lust hast können wir es ja mal versuchen. Ich habe halt nur nicht den Kartenleser hier, weshalb sämtliche Tests du übernehmen müsstest.

  • Die dort unterstützten Kartenleser schlagen dann mit mehreren hundert Euro zu buche.

    Ich hatte 1996 mein Internetbanking auf HBCI umgestellt. Somit verwendete ich eine Chipkarte zur Identifikation. Der Chipkartenleser war ein Wald- und Wiesenprodukt. Neugierig, wie ich bin, wollte ich dann sehen, ob ich meine Krankenkassenkarte (damals frisch eingeführt) auch lesen kann. Mit etwas Suche im Netz fand ich dann auch eine Software (Free), die das tat und die frei zugänglichen Daten auch abspeichern ließ - wenn ich mich recht erinnere als *.csv.

    Falls ich noch ein Image dieses alten Rechners habe, schaue ich mal nach, welche Software das war. Es könnte Chipcardmaster gewesen sein.


    Hier findest du eine Lösung für Python. Vielleicht kannst du das umsetzen.

  • Hallo Bugfix,

    die Test SW bei mir ist in der Tat Chipcardmaster. Bei SIM-Karten z.B. gibt es da einige Bearbeitungsmöglichkeiten. Nicht aber bei der eGK.
    zumindest konnte ich außer den Druckbefehl nichts anderes finden. Ich schaue aber gerne noch einmal genauer.

    Ein befreundeter Programmierer schaut gerade ob wir da über die CT-API per DLLCALL etwas machen können und ich dachte mir: frag mal nebenher im Forum nach...

    Vielen lieben Dank für den Link. Den suche ich nun schon seit 2 - 3 Wochen. :klatschen::klatschen::klatschen::klatschen::klatschen::party::party::party::party: Da war ich schon drauf hatte damals aber noch kein Lesegerät.
    Hätte ich mal gespeichert :Face: Der wird uns sicher weiterhelfen...

  • Hallo Yjuq,

    da mir im Forum bisher immer geholfen wurde, stehe ich gerne zur Verfügung. Ich muss aber fairer Weise erwähnen, das ich mich selbst als erweiterter Anfänger in Sachen Programmierung verstehe.
    Nur um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen(einfachere Programme ok aber Treiber uiuiui)...