Ich habe mal ein Problem für die Elektronikexperten unter euch. Wie auf dem Foto sichtbar, habe ich eine LED Platine mit verbundener LED-Treiber Schaltung.
Plötzlich glimmten die LED nur noch. Der verbaute Brückengleichrichter hatte eine defekte Diode. War mit max. 0,5A auch etwas schwach auf der Brust, habe ich mit einer 1A Version ersetzt. Aber auch jetzt nur ein schwaches Glimmen. Irgendwo muss die Spannung zusammen brechen. 🤔
Elkos sind ja die ersten Verdächtigen. Aber ausgemessene Werte: 18,15 uF / ESR 0,62 Ohm. Naja, Toleranzkapazität von +50% erscheint mir heftig, aber hier wäre doch nur ein erhöhter Innenwiderstand problematisch, oder?
Jedenfalls funktioniert der Gleichrichterbereich, wie erwartet. Nach Glättung liegen 312 V= an. Die Mosfets sollen ja sicher die Strombegrenzung regeln. Scheinen ganz zu sein: Über die Basisdiode fallen 0,5 V ab, in Gegenrichtung sperrt sie.
Ansonsten sind nur noch Widerstände vorhanden, deren Meßwerte mit dem Aufdruck überein stimmen.
An den Übergabepunkten zur LED-Platine liegen 312 V= an. Es müssen ja zwangsweise irgendwo bei den LED noch Widerstände geschaltet sein, denn wenn ich die Spannung auf die 18 LED aufteile, habe ich über 17 V, die je LED abfallen müssten, bei einer weißen LED sind es aber nur 3 V.
Leider kann ich die Beschaltung der LED nicht sehen, ist alles verklebt.
Zusammenfassung:
Die LED-Treiberschaltung scheint intakt zu sein. Alle Bauelemente wirken funktionsfähig.
Die erwartbare, gleichgerichtete Spannung liegt an.
Alle LED glimmen nur mit derselben Leuchtkraft.
Frage:
Was kann ich hier noch versuchen, um die LED wieder voll erstrahlen zu lassen?