Japan - Atomare Katastrophe

  • Für micht ist Atomkraft eine Technik, deren Verlockung zu groß war, sodass sie nicht groß erforscht sondern viel zu schnell umgesetzt wurde....


    Ich finde, die Technik alleine ist sicher. (Mir ist schon klar, dass es keine 100%-tige Sicherheit gibt. Aber 99.9% wären drin...)
    Das Problem ist der Mensch.


    Bei uns in der Schweiz hat das "Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat" vor ein paar Jahren bei einem AKW (ich weiss gerade nicht mehr welches) ein paar Mängel festgestellt und gesagt sie sollten behoben werden.
    Ein Teil davon wurde behoben. Beim anderen Teil hat der Betreiber gesagt, dass das viel zu Teuer wäre und nicht nötig sei. Die Mängel bis heute nicht behoben. Und das "Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat" hat nur zugeschaut und dem AKW die Betriebsbewilligung nicht entzogen...


    Auch die Tepco hat ja Sicherheitsberichte gefälscht um Mängel nicht beheben zu müssen.


  • Ich finde, die Technik alleine ist sicher.


    Übers Endlager Asse hat man auch gesagt, dass es für die nächsten 10000 Jahre sicher ist.


    Zitat

    "Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat" hat nur zugeschaut und dem AKW die Betriebsbewilligung nicht entzogen...


    Solange die Atomlobby den zuständigen Politikern genug zahlt, werden da auch mal beide Augen zugedrückt. Wird überall auf der Welt so gemacht.

  • alle die dort arbeiten werden wohl kaum noch ein Jahr zu leben haben.


    Woher nimmst du die Information? Auch wenn man die Strahlung nicht schönreden muss, aber die sind nicht zum sterben dort. Bei Tschernobyl wurde das viel drastischer durchgesetzt, dort wurden Soldaten dazu verpflichtet sich erheblich höherer Strahlung auszusetzen und dort gibt es keine offiziellen Zahlen wieviele Liquidatoren durch die Strahlung gestorben sind. Das lässt sich auch schwer beurteilen ob das Krebsrisiko z.B. höher ist, aber innerhalb von ein paar Tagen bzw. einem Jahr stirbt man nicht.
    Angeblich sind sie ja freiwillig dort, ob sie das letztendlich wirklich sind weis keiner.


    Das Ausmaß von Tschernobyl kann diese Katastrophe auch gar nicht annehmen.

  • stayawayknight Stuttgart 21 interessiert nicht mal mehr die Künast, die ja fett Propaganda machte ...
    Unsere AKW's sind sicherer gebaut, gehen wir schon alleine von der Form aus -> Das in Japan ist Eckig, unsere AKW's sind rund; gegen Terrorangriffe & Flugzeugabstürze vieeel besser gesichert !
    Die Leute die dort arbeiten werden wahrscheinlich noch 5-10 Jahre leben, dann kommt der Krebs und schnappt sie in die Krallen des Todes ...

    Es gibt sehr viele Leute, die glauben. Aber aus Aberglauben.
    - Blaise Pascal

  • Auch wenn man die Strahlung nicht schönreden muss, aber die sind nicht zum sterben dort. Das lässt sich auch schwer beurteilen ob das Krebsrisiko z.B. höher ist, aber innerhalb von ein paar Tagen bzw. einem Jahr stirbt man nicht.
    Angeblich sind sie ja freiwillig dort, ob sie das letztendlich wirklich sind weis keiner.


    doch. Die "sind zum sterben da", das ist ihr Job, und das machen sie freiwillig. Die Leute die dort arbeiten, bekommen ihre Bezahlung weil sie in Problemsituationen bereit sein müssen, ihr Leben auf das Spiel zu setzen... Solche Arbeiter gibt es auch in Frankreich, wie es in Deutschland aussieht weiß ich nicht genau...
    aber die werden demnächst sterben, das ist leider Fakt...


    was aber nicht so sicher ist:
    In den Nachrichten hört man "Millionenfache Strahlung in Reaktornähe gemessen"....
    die Strahlenbelastung und ihr Schaden für den Menschen wird in Sievert (Sv) gemessen, der "normale", unbedenkliche Wert sind für die normale Bevölkerung 5mSv, für die Arbeiter in Atomkraftwerken (in Europa) 20mSv. Mit einer 1 000 000x Strahlendosis wären wir bei 20.000 Sv, jedoch sagt die Definition von Sievert aus:
    "über 1.000Sv -> Tod innerhalb der folgenden Minuten" .... o_O" -> was stimmt jetzt davon, was uns die japanische Regierung sagt?
    [ Anmerkung: die Sievert-Anzahl bezieht sich auf die "Irradiation", sprich die Dosis der Strahlen, die man von Außen (zb durch verseuchte Luft, Wasser etc..) bekommt. Die "Kontamination" bezeichnet die Verstrahlung von INNEN, sprich wenn man radioaktiv strahlende Substanzen im Körper hat,die zb durch Luft und Wasser IN den Organismus gekommen sind. Die Japaner tragen Mundschutz, um sich vor der Kontamination zu schützen, da diese auch für die anderen Personen in der umgebung schädlich ist...Man selbst fängt an zu "strahlen"...
    Was auch in den Nachrichten gesagt wird, ist dass "Verstrahlte" nicht in die Notunterkünfte kommen...entweder ist das die Inpräzision der Nachrichten oder der Schwachsinn der japanischen Regierung, weil "Verstrahlte" (=Irradierte) absolut unbedenklich für ihre Umgebung sind.
    ...einigermaßen verständlich beschrieben? ;) ]


    Ich persönlich glaube, dass die Außmaße von Fukushima größer werden, als die von Chernobyl. Aber das ist bis jetzt ja nur Spekulation....


    viele Grüße,
    r4lf

  • Da die Mitarbeiter alle in einer "Virus-Kleidung" (komplett abgedichtet) sind ist die direkte Kontamination eigentlich nicht möglich... Aber die 20 kSv sind jetzt doch schon sehr viel, gehen wir von der Strahlung einer Atombombe aus, so ist die Strahlung immoment.

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    - Blaise Pascal

  • stayawayknight Das in Japan ist Eckig, unsere AKW's sind rund; gegen Terrorangriffe & Flugzeugabstürze vieeel besser gesichert !

    Unser Physik Lehrer war so nett ne Stunde für Japan zu opfern und uns zu erklären was da nun genau abläuft. Und da sind wir auch zu den deutschen AKW´s gekommen. Sie sind sicher!!! Sogar zu 99%, aber nur gegen einen Flugzeugabsturz von OBEN. Undzwar hat man wohl den oberen Decken bereich extra gepanzert allerdings die seitlichen Trägerwände auf mindestmaß gelassen (würd ja mehr kosten). Sprich die liebe Atomlobby kann mit Fug und Recht behaupten deutsche AKW´s sind sicher gegen Flugzeugabstürze von oben :whistling:

  • Zitat

    von oben :whistling:


    Ein Flugzeug stürzt doch immer senkrecht ab. Hast du das nicht gewusst? :wacko: Naja, zumindest sind die Reaktoren etwas besser geschützt.

  • Außerdem umfasst der Begriff "Flugzeug" so ziemlich alles was von Menschen gebaut wurde, Flügel hat und fliegt. Überlebt das AKW auch den (senkrechten) Absturz eines Airbus A380s? :D
    Außerdem kommt mir beim durchlesen der bisherigen Beiträge immer wieder "Murphys Gesetz" in den Sinn... ^^

  • Wer RTL guckt (stayawayknight :P) müsste mitbekommen haben das GANZ ZUFÄLLIG grade jetzt aufgefallen ist das in einem Mülllager für Radioaktiven Müll eine Tonne entwendet wurde, die für eine Atombombe allemal reicht ...

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  • Gegen den Absturz einer Passagiermaschine (747, A340 oder ähnliches) ist kein einziges der deutschen AKWs gesichert. Die sind allenfalls gegen den Absturz einer Militärmaschine (Phantom oder ähnlich) gesichert.
    Das fällt alles unter "Restrisiko". Und ein solcher Unfall oder herbeigeführter Absturz hätte katastrophale Folgen. Da soll mir keiner erzählen, dass unsere AKWs sicher seien. Diese Merkel-Kommision ist doch ein schlechter Witz. :thumbdown:
    Ein schnellstmögliches Abschalten und Stilllegen alles AKWs ist das Einzige, was dieses Restrisiko minimieren kann. Und mit "schnellstmöglich" meine ich nicht das, was sich die AKW-Betreiber darunter vorstellen.

  • Leider habe ich diesen Film nie gesehen, dennoch denke Ich dass die Menschen in spätestens 1000 Jahren Tod sind !

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  • Zitat

    In den Nachrichten hört man "Millionenfache Strahlung in Reaktornähe gemessen"....
    die Strahlenbelastung und ihr Schaden für den Menschen wird in Sievert (Sv) gemessen, der "normale", unbedenkliche Wert sind für die normale Bevölkerung 5mSv, für die Arbeiter in Atomkraftwerken (in Europa) 20mSv. Mit einer 1 000 000x Strahlendosis wären wir bei 20.000 Sv, jedoch sagt die Definition von Sievert aus:
    "über 1.000Sv -> Tod innerhalb der folgenden Minuten" .... o_O" -> was stimmt jetzt davon, was uns die japanische Regierung sagt?

    Du hast mit der Jahresdosis gerechnet.



    Das würde in etwa 6,5 Sv pro Stunde entsprechen, also der fast sichere Tod in einer Stunde und so 30 - 40 % Todeswahrscheinlichkeit in 30 Minuten.

  • das liegt zwar jetzt schon ein paar posts zurück, aber....


    Schall ist ja auch was komplett anderes wie Strahlung... Bei Schall bewegt sich lediglich eine Masse (gerät in Schwingung), in dem Fall das Wasser. Bei der Strahlung sind es winzig kleine Teilchen, welche durch "die Gegend" fliegen, welche keine "Transport Masse" benötigen.


    Mal als Beispiel...
    Im Weltall, im Vakuum, z.B. kannst du keinen Schall erzeugen, aber dennoch kann sich Strahlung dort verbreiten.


    Ich hoffe ich konnte es verständlich erklären...


    Jap, das was du versucht hast zu erklären nennt sich (soweit ich weiß) elektromagnetische Strahlung (falls das hier in der Runde noch nicht erwähnt wurde und falls es jemanden interessiert. Bitte korrigiert mich falls ich da was falsch verstanden habe und es sich nicht um elektromagnetische Strahlung handelt)

    "Je mehr Käse, desto mehr Löcher; je mehr Löcher, desto weniger Käse. Ergo: Je mehr Käse, desto weniger Käse. 8| "
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