• Moin zusammen.

    Ich habe letzten Monat ein ASCII-Art BIld geschenkt bekommen. Ich finde soetwas ja mal etwas "Besonderes".
    Da habe ich mal im Netz nachgesehen und eine Möglichkeit gefunden solche Bildr auch zu erstellen?

    Ich habe mal eines erstellt das nur die Buchstaben "a, u, t, o, i, t" verwendet.

    Ist soetwas auch mit Autoit zu scripten?

    Und hier ein Duschvorhang im gleichen Stil für die Männerrunde. :rofl::rofl::rofl:

    Lieben Gruß,
    Alina

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    Einmal editiert, zuletzt von Alina (19. Januar 2024 um 13:35)

  • Hi,

    "früher"....also GAAAANZ früher...als man sich über 1200bps-Modems per analoger Telefonleitung auf "öffentliche", sog. Boxen aufschalten konnte (so man denn eine freie Leitung dort erwischte) und sich über Textnachrichten auf sog. "Boards" Mitteilungen schickte, waren die Startseiten NATÜRLICH in ASCII-Art.

    Erstens gab es noch reichlich monochrome Monitore, zweitens hatte niemand Zeit, Stundenlang darauf zu warten dass sich ein aus Pixeln bestehendes BILD sich durch die Telefonleitung quetschte. Die Telefonrechnung war die natürliche Bremse für allzu exzessive Nutzung dieser Technologie^^

    Ich war damals u.a. im MausNet unterwegs, aber auch auf anderen Boxen aktiv. In der c´t wurden damals (kein Witz) ganze Seiten mit den Einwahl-Telefonnummern diverser Boxen gedruckt. Eine gut gemachte ASCII-Art-Startseite mit einer schicken (Text-) Menüführung war nötig, um die "Professionalität" dieser Anbieter zu zeigen.


    Und dann gab es noch Textadventures :party:. Teilweise echt klasse gemachte Adventures in Textform, später auch in ASCII-Art. Da ist man dann durch dunkle Dungeons geirrt, wurde von Fledermäusen gejagt und hat gegen Drachen gekämpft. Ohne ein einziges bewegtes Bild auf dem Rechner, nur Text und Ascii-Art.

    Liste von Textadventures – Wikipedia

    Auf diese Liste hatte ich es nicht geschafft, aber ich habe auch mal eines für DR-DOS in Basic geschrieben und bestimmt 20-30 Kopien davon auf 5 1/4Zoll-Diskette in der Schule "getauscht".8o8o

    ASCII-Art war damals eher eine Fleißarbeit, Probleme bei der Darstellung gab es kaum, Schriftarten gab es nur als Monospace aka https://de.wikipedia.org/wiki/Nichtproportionale_Schriftart


    Bissl was monochromes habe ich auch noch gefunden: https://www.asciiart.eu

    ciao
    Andy


    "Schlechtes Benehmen halten die Leute doch nur deswegen für eine Art Vorrecht, weil keiner ihnen aufs Maul haut." Klaus Kinski
    "Hint: Write comments after each line. So you can (better) see what your program does and what it not does. And we can see what you're thinking what your program does and we can point to the missunderstandings." A-Jay

    Wie man Fragen richtig stellt... Tutorial: Wie man Script-Fehler findet und beseitigt...X-Y-Problem

    Einmal editiert, zuletzt von Andy (23. Januar 2024 um 20:52)

  • lol

    ich erinnere mich noch an Wolfenstein auf dem Commodore C64 ^^

    1 Stunde mit der Datasette von einer Kasette die Daten laden,
    hoffen das es keinen Fehler gibt und dann Wolfenstein zocken ^^

    Castle Wolfenstein – C64-Wiki

    MfG Schnuffel

    "Sarkasmus ist die niedrigste Form des Witzes, aber die höchste Form der Intelligenz."
    Val McDermid

    ein paar Infos ...

    Wer mehr als "nur" Hilfe benötigt, kann sich gern im Forum "Programmieranfragen" an uns wenden. Wir helfen in allen Fällen, die die Forenregeln zulassen.

    Für schnelle Hilfe benötigen wir ein ! lauffähiges ! Script, dass wir als Demonstration des Problems testen können. Wer von uns erwartet ein Teilscript erstmal lauffähig zu bekommen, der hat
    1. keine wirkliche Not
    2. keinen Respekt vor Menschen die ihm in ihrer Freizeit Ihre Hilfe anbieten
    3. oder ist einfach nur faul und meint wir coden das für ihn

    In solchen Fällen erlaube ich mir, die Anfrage einfach zu ignorieren. ;)

  • lol

    ich erinnere mich noch an Wolfenstein auf dem Commodore C64 ^^

    1 Stunde mit der Datasette von einer Kasette die Daten laden,

    Datasette...jetzt habe ich Pipi in den Augen:love:.....mein Gott ist das lange her.
    Mein erster Computer war ein VC-20 mit Datasette....3.5Kbyte Hauptspeicher....Heute hat jede Wanduhr mehr Kapazität
    Jahre später der Aufstieg: C64 mit Floppydisk....


    lg
    Racer

  • ich bin dann wegen der Musik auf einen Atari St 1024 umgestiegen.

    Mein Gott wenn ich mich an Notator in S/w erinnere…

    MfG Schnuffel

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    Val McDermid

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    Für schnelle Hilfe benötigen wir ein ! lauffähiges ! Script, dass wir als Demonstration des Problems testen können. Wer von uns erwartet ein Teilscript erstmal lauffähig zu bekommen, der hat
    1. keine wirkliche Not
    2. keinen Respekt vor Menschen die ihm in ihrer Freizeit Ihre Hilfe anbieten
    3. oder ist einfach nur faul und meint wir coden das für ihn

    In solchen Fällen erlaube ich mir, die Anfrage einfach zu ignorieren. ;)

  • Mein erster Datenspeicher, nun Notizzettel :)

  • Jahre später der Aufstieg: C64 mit Floppydisk....

    ... und dann noch die selbst gemachte Aufrüstung, bei der man mit einem Heißdrahtschneider einen Schlitz in das Gehäuse der Floppy gebrannt hat, um ein Parallelkabel 'reinzupulen ^^.

    86598-musashi-c64-png

    "Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen."

  • ... und dann noch die selbst gemachte Aufrüstung, bei der man mit einem Heißdrahtschneider einen Schlitz in das Gehäuse der Floppy gebrannt hat, um ein Parallelkabel 'reinzupulen ^^.

    Mein Gott, was habe ich da Geld ausgegeben....Speeddos Plus, Dolphin-Dos, mehrfach Umschaltplatine (selbst geätzt), 4Mhz-Karte von Rossmöller...Video Digitalisierer Marke Eigenbau, hunderte Floppydisks....

  • Mein Gott, was habe ich da Geld ausgegeben....Speeddos Plus, Dolphin-Dos, mehrfach Umschaltplatine (selbst geätzt), 4Mhz-Karte von Rossmöller...Video Digitalisierer Marke Eigenbau,

    Trotz allem haben die Zeiten viel Spaß gemacht - man war irgendwie dichter dran am Geschehen ^^.

    hunderte Floppydisks....

    Ja, die Dinger waren, gerade in der Anfangsphase, echt teuer (5 DM/Stk. für 170 KB Speicherkapazität). Später gab es sie günstiger im 10er Pack. Gold wert war auch der Tipp, mit einem Papierlocher ein halbes Loch auf der anderen Seite einzustanzen. Dann konnte man sie doppelseitig verwenden.

    Zur Info für Leser, die noch nicht den 'alter Sack' Status erreicht haben :

    Die Kerbe (rot markiert) diente als Schreibschutz. Mit einem kleinen Klebestreifen (lag bei) konnte man sie schließen und somit eine Lichtschranke unterbrechen (-> Schreibschutz an).

    86598-musashi-c64-png

    "Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen."

  • mit einem Papierlocher ein halbes Loch auf der anderen Seite einzustanzen. Dann konnte man sie doppelseitig verwenden.

    Es gab sogar "Diskettenlocher" zu kaufen, die genau an der richtigen Stelle ein eckiges Loch stanzten.

    Die eigentlich einseitigen Disketten waren auf dem C64 auf jeden Fall auch beidseitig nutzbar. Habe ich damals dutzendweise gemacht.

  • Wolfenstein? Ja, aber auf ein 486DX100 (meine ich) und danach Doom. und irgendwann Lemminge. Habe heute noch alle Doom und Lemmingeversionen und funktionieren noch.

    Die ganz ganz jungen Jahre. Wolfenstein meine ich war zumindest in Deutschland verboten. Aber wen interessierte das in dem jungen Alter?

    Atari, C64, Schneider, .... war damals im Familienkreis unterwegs.

    Und Datenübertragung mit Akustikkoppler via Telefonhörer. Zumindest bei meinem Vater wegen seinem Beruf seeeehr früh. Daten zwischen der USA und DK ausgetauscht. Ohne Telefonflat.

    Oder die PCs mit Kabel verbinden und man brauchte ein Endwiderstand. Wir haben damals kleine Löcher durch unsere Kinderzimmerwände gebohrt. Klein war dann so, das fast eine kleine Suppenkeller durch passte. Als das unsere Elter sahen, gab es "Durchzug" (Ärger und PC war paar Wochen weg). Was man als Teenager nicht alles ohne überlegen gemacht hat.

    Lieben Gruß,
    Alina

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    Einmal editiert, zuletzt von Alina (27. Januar 2024 um 22:52)

  • Wolfenstein? Ja, aber auf ein 486DX100 (meine ich) und danach Doom. und irgendwann Lemminge. Habe heute noch alle Doom und Lemmingeversionen und funktionieren noch.

    Die ganz ganz jungen Jahre. Wolfenstein meine ich war zumindest in Deutschland verboten. Aber wen interessierte das in dem jungen Alter?

    Atari, C64, Schneider, .... war damals im Familienkreis unterwegs.

    Und Datenübertragung mit Akustikkoppler via Telefonhörer. Zumindest bei meinem Vater wegen seinem Beruf seeeehr früh. Daten zwischen der USA und DK ausgetauscht. Ohne Telefonflat.

    Oder die PCs mit Kabel verbinden und man brauchte ein Endwiderstand. Wir haben damals kleine Löcher durch unsere Kinderzimmerwände gebohrt. Klein war dann so, das fast eine kleine Suppenkeller durch passte. Als das unsere Elter sahen, gab es "Durchzug" (Ärger und PC war paar Wochen weg). Was man als Teenager nicht alles ohne überlegen gemacht hat.

    486DX100 ....das ist ein hochmoderner Computer gegen einen C64....da sieht man was Du für ein junges Mäderl bist;)

    Ich hatte Glück, in Österreich war Wolfenstein nicht am Index, ich glaube so was hat es nur für Filme gegeben, aber nicht für Software.....

    lg

    Racer

  • 486DX100 ....das ist ein hochmoderner Computer gegen einen C64....da sieht man was Du für ein junges Mäderl bist;)

    junges Mäderl ? Danke schön, das schmeichelt mich. :*

    Lieben Gruß,
    Alina

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  • aber an den Akkustik-Koppler erinnere ich mich auch noch.
    erste Gehversuche damit auf irgendwelchen ftp-Servern in USA. ^^

    ich glaube damals gab es 300 kbit oder so als Geschwindigkeit. /oder waren 300 bit :rofl: )

    Da sind meine 200MBit heute ja gar nicht vorstellbar. Und was die Leute mir da für sinnlose Daten schicken.
    Da wurde damals noch mit jedem Register der CPU und mit jedem bit gegeizt.

    MfG Schnuffel

    "Sarkasmus ist die niedrigste Form des Witzes, aber die höchste Form der Intelligenz."
    Val McDermid

    ein paar Infos ...

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    Für schnelle Hilfe benötigen wir ein ! lauffähiges ! Script, dass wir als Demonstration des Problems testen können. Wer von uns erwartet ein Teilscript erstmal lauffähig zu bekommen, der hat
    1. keine wirkliche Not
    2. keinen Respekt vor Menschen die ihm in ihrer Freizeit Ihre Hilfe anbieten
    3. oder ist einfach nur faul und meint wir coden das für ihn

    In solchen Fällen erlaube ich mir, die Anfrage einfach zu ignorieren. ;)

  • ich glaube damals gab es 300 kbit oder so als Geschwindigkeit. /oder waren 300 bit :rofl: )

    hehe, ja, das waren tatsächlich 300 bps , also BIT PER SECOND....über den dicken Daumen 35 BYTES pro Sekunde, "netto" gingen da imho eher 30 Bytes pro Sekunde durch eher 25...

    Mit C64 hatte ich nichts am Hut, ein Freund hatte einen Atari XL, den hatten wir in Maschinensprache programmiert, damals (genau wie heute) 1000x schneller als das Basic im ROM

    Mein erster PC war ein (gebrauchter) IBM XT, INTEL 8088 mit 4,77 Mhz....ich glaube ich könnte 10000 Jahre alt werden, diese Zahlen würde ich nie vergessen^^. Das Ding hatte eine 10 MB (ja, MB kein GB^^) Festplatte, 5 1/4 Zoll und ca. 3 Kilo schwer:rofl: . Ich war dann ca. 2 Monate lang jobben neben der Schule (jeden Tag, auch Samstags morgens von 4 bis 7 Brötchen ausfahren mit dem Fahrrad) um mir einen 8087 KOPROZESSOR zu kaufen, der neben den Prozessor eingesteckt wurde um die (sonst vom Prozessor langsam emulierten) mathematischen Befehle (sin, cos, log, tan uswusf) auszuführen, welche im internen Stack und kleinen Speicher des Koprozessors ausgeführt werden konnten, parallel natürlich zum Hauptprozessor!!! Programmiert werden konnte der Kopro nur in einem selbstgeschriebenen Assembler, jedenfalls von mir, ich hatte kein Geld für einen Compiler:party:

    Damit wurde das "Apfelmännchen" (Mandelbrotmenge, ein Fraktal) zig mal schneller berechnet, ich weiß noch das das komplett im Stack des Koprozessors lief! Ausgabe der "Grafik" natürlich EGA 640x350 in 4 Farben oder 320x200 Pixel in 256 Farben. Wenn ich mich richtig erinnere, wurde das Apfelmännchen in unter 1 Sekunde auf den Bildschirm gezaubert, je tiefer man dann eingetaucht ist, wurde es aber auch recht zäh...jedenfalls viel viel schneller als die meisten damals erhältlichen Programme, von denen die schnellsten auch mal einige Minuten für die Handvoll Pixel brauchten....

    Mit diesem Rechner hatte ich auch die ersten "richtigen" Programme geschrieben, schweineschnelle Zuschnittoptimierungen für Stäbe und Platten für Schreinereien und Metallbauunternehmen. Bei IBM gab es damals auch einen Wettbewerb für das "Travelling Salesman Problem", da war ich (weltweit) mit meinem (handoptimierten) Assemblercode unter den TOP 10. Blöd wie ich war, habe ich nichts daraus gemacht.....wäre ich damals bei IBM eingestiegen, wer weiß wo ich heute wäre:part:. Aber der Verein war mir zu versnobt und zu selbstgefällig.....

    286er hatte ich übersprungen, mein nächster Rechner war dann imho ein (wieder gebrauchter) IBM PS/2 386SX @16Mhz (55SX) mit Microchannel (MCA)....DAS System fand ich derartig endgeil!!! Wäre IBM mit ihrer Lizensierungspolitik für Microchannelkarten nicht so dermaßen bescheuert gewesen, es gäbe heute definitiv kein Microsoft (mehr) und Apple erst garnicht....aber das war weder der erste noch der letzte Marketingflop von IBM...die Blödmänner dort haben sich lieber die Millionen in die Tasche gesteckt als die Milliarden, DIE haben dann andere verdient...mit definitiv schlechterer Hardware und auch Software:whistling:. Juhuu, keine 5 1/4 Zoll Disketten mehr, jetzt "richtige" 3 1/2 Zoll^^, und eine ESDI Festplatte, wie groß die war habe ich vergessen, aber es gab "natürlich" noch einen Steckplatz für einen (gebrauchten) 387SX Koprozessor....DAMIT war der "low-end" PC dann in der Lage (entsprechend programmiert) auch mit den "dicken" 386ern und auch den 486sx und dx mitzuhalten!!

    Ich war ein Fan von OS/2, aber keiner der Leute in meiner Umgebung hatte (in Ermangelung einer "orginal" IBM-Maschine) auch dieses Betriebssystem....also musste ich zwangsweise zu Windows oder GEM wechseln...DOS gabs natürlich immer noch....als unglaublich teure, professionelle "Office" Software gab es damals Framework von Ashton Tate, was mir ein Bekannter für ein paar Mark mit Lizenz und Dongle (gebraucht) "besorgt" hatte. Aber wie gesagt, die "IBM-Kompatibel"-Jünger raubkopierten wie die blöden Diskettenweise Software-Müll und konnten/wollten daher auch keine "professionelle" Software nutzen bzw. bezahlen. Billy Gates lacht sich noch heute über diese Leute tot, die Windows raubkopierten und damit der Anfang von all dem Elend seitdem waren!!!! Microsoft Office war zwar (im direkten Vergleich) Welten "schlechter" aber trotz der horrenden Preise immer noch billiger wie "richtige" Software....und lies sich raubkopieren, da nicht verdongelt!!


    Meine Maschinenbau Diplomarbeit schrieb ich 1992 mit WordPerfect, einem der ersten WYSIWYG-Textverarbeitungen...die "Zeichnungen" hatte ich (kein Scheiss!!) in einer Art "Paint" erstellt, ich weiß nicht mehr wie dieses "Malprogramm" hieß, aber ich hatte kein 3D-CAD und ich wollte doch "schöne" 3D-Zeichnungen haben:rofl:. In der Uni gab es damals ME30 von HP, das war ein "richtiges" 2D/3D-CAD-Programm, der Einzelarbeitsplatz mit einem Monochrom 21 Zoll Monitor, Zeichentablet und Rechner mit Software ging für geschmeidige 30.000DM (ja, dreißigtausend) über den Tisch. PLUS Lizenzgebühren....


    Anekdote am Rande:

    Um eine "Zeichnung" in ME30 anzuzeigen, hat man diese "geladen" und ist dann erst mal in die Kaffeeteria....die Grafikkarte war derart langsam, dass man teilweise den Aufbau von einzelnen Linien Pixel für Pixel mitverfolgen konnte. Ich und ein anderer programmierbegeisterter Kommilitone hatten also den Grafiktreiber der Hercules-Grafikkarte analysiert und haarsträubende Programmiertechniken festgestellt, Analyse natürlich in Ermangelung des Sourccodes per Debugger in Maschinencode^^. Der Treiber war ein C-Compilat, der Compiler hatte wohl auch einiges mit der Langsamkeit zu tun, aber die Algorithmen für die Darstellung von Linien- und Bögen waren einfach unter aller Sau.

    Wir hatten also den Grafik-Treiber "gehackt" und einige Algorithmen durch (handoptimierten) Assemblercode ersetzt, das HP-UX hat das nicht leicht gemacht8). Damit reduzierte sich die Wartezeit des Zeichenvorgangs auf ca. 1/10, also 10x schneller. Das war natürlich alles "geheim" und strikt verboten, nur ein Prof. fand das wohl nicht so schlimm und ließ uns gewähren....

    Nach einigen Wochen kam dann HP ins Haus mit einigen Verkäufern und präsentierte die "neue" Version ihrer CAD-Software (und auch Hardware!) . Ende vom Lied und Verkaufsargument Nummer eins war die nun "wesentlich" schnellere Anzeige beim Zeichnen, "fast in Echtzeit"!! Der Preis war natürlich exorbitant, 6 Arbeitsplätze sollten ausgestattet werden. Die Professoren waren beeindruckt und der HP-Verkäufer hatte sich schon über die ca. 20000-30000DM Provision gefreut, da kam unser Prof und lud die Referenzzeichnung mit "unserem" gehackten alten System. Genau so schnell wie das "neue" und ohne exorbitante Kosten! Unser Prof schlug dann vor, noch einige Zeit das "alte, genau so schnelle System zu nutzen, der Dekan willigte natürlich ein und die HP-Delegation ist stinkwütend wieder abgedampft ohne einen einzigen Rechner verkauft zu haben. Ich weiß bis heute nicht, wie HP rausbekommen hat wer für diesen "Hack" verantwortlich war, jedenfalls fuhr ich mit Freunden kurz darauf zur CEBIT nach Hannover, wir hatten Karten vorbestellt, natürlich mit unseren Namen, und als wir in die Nähe des HP-Standes kamen wurden wir plötzlich von etlichen Securityleuten aus der Halle und vom CEBIT-Gelände verwiesen.....Da sind dann Worte wie "Urheberrechtsmißbrauch" und "Staatsanwaltschaft" gefallen, DAS war dann nicht mehr lustig denn bei Urheberrechtsverletzungen sieht § 106 UrhG eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder eine vergleichbare Geldstrafe vor=O. Je nach Richter und Ankläger nach oben keine Grenze....

    Mir ging der Arsch ziemlich auf Grundeis, aber unser Prof hat das dann auf seine Kappe genommen und mit HP gedealt, dass die "neuen" CAD-Arbeitsplätze "selbstverständlich" wieder von HP bereitgestellt werden dürfen, obwohl es doch auch Wettbewerber gäbe...AutoCAD lief damals auf jedem "kompatiblen" PC und war preiswerter ... der HP-Verkäufer bekam seine Provision ein Jahr später, ich und mein Kumpel blieben auf freiem Fuß und alle waren happy. Seitdem "hacke" ich nicht mehr anderer Leute Rechner und erst recht keine "professionellen" Systeme.8o:saint:

  • So sah meine erste berufliche Schreibmaschine mit Diskettenlaufwerk aus.


    Sie befand sich noch im Büroregal bis wir Flensburg verlassen haben. Warum wir sie nie entsorgt
    haben weiß ich nicht.

    Das schöne war, man benötigte kein TipEx oder Berichtigungsband mehr.

    Danach hatten wir ein Schreibprogramm das unter MS-Dos lief. Leider weiß ich nicht mehr wie
    das hieß. Gibt es soetwas heute eigentlich noch bzw. bekommt man das von früher noch irgendwo
    her und könnte es sogar noch auf heutigen PCs laufen?

    Lieben Gruß,
    Alina

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  • Danach hatten wir ein Schreibprogramm das unter MS-Dos lief. Leider weiß ich nicht mehr wie
    das hieß. Gibt es soetwas heute eigentlich noch bzw. bekommt man das von früher noch irgendwo
    her und könnte es sogar noch auf heutigen PCs laufen?

    Ich habe damals (bis in die 90er Jahre) lange Zeit das Programm ConText Pro (aus dem DMV-Verlag) verwendet. Vielleicht meinst Du ja das.

    Links :

    Dos Schreibprogramm Context
    Hi wer kennt noch das Schreinprogramm Context ? Es läuft unter Dos erschien im Dmv Verlag. Stelle nachher noch screenshots ein.Läuft einwandfrei unter xdosemu…
    www.computerbase.de

    altes Schreibprogramm CONTEXT

    Sofern man das Programm noch bekommt, müsste es innerhalb der Software DosBox eigentlich noch laufen. Problematisch wird ggf. die Druckeransteuerung.

    86598-musashi-c64-png

    "Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen."

  • Danach hatten wir ein Schreibprogramm das unter MS-Dos lief.

    Meinst du WordStar? Das war imho damals genauso krank wie heute etliche Editoren. Wenn man nicht täglich mehrere Stunden damit "gearbeitet" hat, war es unmöglich, sich sämtliche der kryptischen Tastaturbefehle für die Steuerung zu merken.

    Da lobte ich mir mein WordPerfect, dazu gab es schicke Tastaturschablonen, die man sich über die Tastatur legen konnte, auf diesen Schablonen waren dann die am häufigsten verwendeten Befehle.