Anti "false-positive" Strategie mit PureBasic

  • Hi Schnuffel , hi zusammen 👋 ,

    ich habe diesen Thread hier, sowie Installer für auto execute a3x-Files, als auch den englischen Thread intensiv verfolgt. Hatte mich anfangs bewusst nicht gleich zu Wort gemeldet, obwohl ich das Thema sehr spannend und wirklich gut fand/finde. Daher Danke dir erstmal Schnuffel für deine Bemühungen und die gute Idee bzgl. Umsetzung etc. 👌 .

    Im engl. Forum steht ja noch eine Frage aus, ob Jos und du nicht ggf. auf Grund des länglichen Threads ein wenig aneinander vorbei redet (so zumindest meine Interpretation). Doch mal abgesehen davon war mein erster Gedanke auch erstmal, so wie Jos in einem Post argumentierte, was den "Black Hat" davon abhalten sollte diese neue verbesserte Variante nicht auch zu nutzen? Egal wie ausgeklügelt man da heran geht, umso mehr Malware mit AutoIt-Code geschrieben und genutzt wird (sei es nur Spiele-Cracks), umso häufiger werden die Virenscan-Hersteller diese Signaturen auch in ihre Datenbanken mit aufnehmen.

    💡 Dazu sein auch gesagt, dass Virustotal zwar einen ganz ordentlichen Eindrück macht und einiges "offensichtliche" von den verschiedenen Herstellern auflistet, es jedoch nicht auf die Gesamtfunktionalität der jeweiligen Virenscanner zugreifen kann. Das heißt die Virenscan-Hersteller behalten sich vor, mehrere Scan Verfahren durchzuführen, wenn sie auf den Rechner installiert sind und teilen nur das nötigste öffentlich (online), bspw. auf Virustotal. Somit ist die Aussage "4 / 72" etc. nur die halbe Wahrheit.

    Quelle: 🎬

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    (Minute 06:31, AudioTrack auf Original - english umstellen, meine Empfehlung)


    Mein persönlicher bisheriger Ansatz war in den letzten Jahren immer:

    1. Executable als x64 ohne UPX bauen
    2. Virustotal drüber schauen lassen
    3. Software an Abnehmer/Kunden/who-ever verteilen, mit Test- bzw. Installationsphase (angekündigt wegen möglichen false-positives).
    4. Falls mal was aufkam, Virenscan-Hersteller über die entsprechende false-positive report Seite anschreiben und sein Programm dort white listen lassen. Ging bisher immer super unkompliziert und mit 1. hatte ich solche aufkommen auch ehrlich gesagt recht selten.

    Mir ist klar, dass meine Anwendungen und mein Ablauf noch keine Statistik ausmachen und ich nur von Einzelfällen sprechen kann, doch wovon ich überzeugt bin ist, dass beim Bekanntwerden von besseren "Verschleierungstaktiken" (aus Sicht der Black Hats), sich die Virenscan-Hersteller entsprechend schnell einstellen.

    Fazit: Ich bin dennoch gespannt ob ein abschließendes Votum oder ähnliches stattfinden wird (hoffe da auf's englische Forum).

    Viele Grüße
    Sven 👨‍💻

    Kleine letzte Anmerkungen noch:
    "Jon" ist Autor und Entwickler von AutoIt.exe/AutoIt3_x64.exe; "Jos" kümmert sich um alles was SciTE relevant ist (AutoIt3Wrapper und Co.).
    Ich erwähne dies nur, weil es ggf. zu Verwechslungen führte oder führen kann.

  • ich freue mich, dass zu dem Thema eine Diskussion entsteht.

    Wie ich im engl. Forum geschrieben habe, ist mein Ansatz eigentlich ein ganz banaler. ^^

    Ich möchte lediglich den Nutzern unserer Scripte eine Möglichkeit schaffen sich weniger mit false-positive herumschlagen zu müssen.

    Dazu war mein Ansatz, dass der Endanwender lediglich die a3x Datei bekommt (initial oder auch als Update) und auf seinem System "nur" die AutoIt3.exe für diesen Dateityp registriert wird,
    da der Installer von Jon dies nicht vorsieht. Sozusagen eine Tiny-Installation von AutoIt. ^^
    Selbst seine Minimal Installation ist immer noch für Developer und nicht für Anwender.
    Ich könnte mir vorstellen, dass a3x Dateien bisher eher ein "Abfallprodukt" waren, die nebenbei entstanden sind und kein größeres Augenmerk erhalten haben.

    Aber vielleicht habe ich mich auch verrannt und der Ansatz mit einer compilierten 64-bit exe ist doch der bessere Weg (vorerst)

    MfG Schnuffel

    "Sarkasmus ist die niedrigste Form des Witzes, aber die höchste Form der Intelligenz."
    Val McDermid

    über mich...

    ich habe meine Erfahrungen hauptsächlich gesammelt in (grobe Übersicht):

    - RibbonBar Automation
    - MySQL Nutzung
    - GUIs in vielerlei Ausprägung
    - Nutzung von Powershell / Batch in AutoIt
    - Windows Automatisierung

    außerhalb von AutoIt:

    - Sprachen: PS, Batch, php, html(5), javascript, (perl eingeschränkt), vbs
    - Powershell (AD, WPF inkl. Multi-Threading, ...)
    - Deployment-Automatisierung ohne SCCM
    - Office-Nutzung mit COM-Object (AutoIt, PowerShell)
    - ActiveDirectory und alles was damit zusammenhängt
    - Hyper-V Clustering (Converged / Hyper Converged)
    - Serverhardware (Konfiguration, Aufbau, Architektur, Betrieb)

    Lieblingsthema:

    günstige Automatisierung von Vorgängen, für die andere Firmen viel Geld nehmen

    more to come ...

  • Ich könnte mir vorstellen, dass a3x Dateien bisher eher ein "Abfallprodukt" waren, die nebenbei entstanden sind und kein größeres Augenmerk erhalten haben.

    Info : Als "Abfallprodukt" würde ich die a3x Dateien (genauer das a3x-Format) nicht bezeichnen. Wenn man mit AutoIt eine .exe erstellt, dann wird das Skript (mit allen Includes) immer in das 'tokenized' Format a3x überführt und so auch in den exe-Container eingebunden.

  • ich meinte dabei auch eher die direkte Nutzung des a3x-Formats. ;)

    MfG Schnuffel

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  • Sie können diese a3x-Dateien auf ungewöhnliche Weise verwenden, z. B. indem Sie einen Include erstellen und ihn als a3x referenzieren.

    und die Beispieldatei:

    AutoIt
    #include <RunAs64.a3x>
    MsgBox(0, @ScriptName, "@AutoItX64 = " & @AutoItX64 & @LF & $CmdLineRaw, 30)

    Warum machen Sie das so? Keine Ahnung, aber es ist möglich, wenn Sie einen Grund haben, den Code nicht freizugeben.

    ( Ich glaube, ich benutze die Site falsch, aber ich weiß es nicht besser )

    Einmal editiert, zuletzt von SOLVE-SMART (23. Januar 2025 um 17:38) aus folgendem Grund: I set "Code-Block"s instead of single "Code" areas.

  • Egal wie ausgeklügelt man da heran geht, umso mehr Malware mit AutoIt-Code geschrieben und genutzt wird (sei es nur Spiele-Cracks), umso häufiger werden die Virenscan-Hersteller diese Signaturen auch in ihre Datenbanken mit aufnehmen.

    Genau auch meine Meinung, falls diese Möglichkeit besser funktioniert, dauert es bestimmt nicht lange, bis sie Kriminelle für ihre eigene Zwecke missbrauchen und die Mühe war umsonst.

    Ich weiß nicht seit wann, aber Windows Defender klassifiziert auch *.au3 Files als Trojaner!

    Bin gespannt, wann *.a3x als Malware erkannt werden...

    Auch am Arsch geht ein Weg vorbei...

    ¯\_(ツ)_/¯

  • Als ich das erste mal Schnuffels exe-Lösung mit Virustotal angesehen habe, schlugen nur 13 von 72 Scannern an.
    Wenn man den Test nun wiederholt sind auf einmal ganze 32 von 72 Scannern angesprungen.

    Hat irgendwer eine Erklärung warum Schnuffels Variante auf einmal so dermaßen auf dem Index gelandet sein könnte?
    Auch die x86-UPX-Variante wird nun von 21 Scannern als schlecht erkannt.
    Da gab es also auch einen Anstieg.

    Könnte das mit dem derzeitig grasierenden Keylogger zusammenhängen, der derzeit im Umlauf ist?

  • hat sich wohl rumgesprochen ...:rofl:

    MfG Schnuffel

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  • da wäre ich nicht stolz drauf 😞

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